Allgemeine Geschäftsbedingungen (AGB)

Unsere allgemeinen Gesch√§ftsbedingungen gelten, soweit nicht ausdr√ľcklich etwas Anderes vereinbart ist, f√ľr alle Angebote, Auftr√§ge,Kaufvertr√§ge und Lieferungen, die wir an Auftraggeber (K√§ufer) leisten. Sie gelten gleichfalls f√ľr k√ľnftige Gesch√§ftsbeziehungen, auch wenn sie nicht nochmals ausdr√ľcklich vereinbart werden. Abweichende allgemeine Gesch√§ftsbedingungen des K√§ufers werden nicht anerkannt, auch wenn wir ihnen nicht ausdr√ľcklich widersprechen.

I. Leistungs- und Reparaturbedingungen

1  Allgemeines

1.1  Soweit die nachstehenden Bedingungen keine Regelung enthalten, gilt bei  Arbeiten an Bau-werken (Bauleistungen) die Verdingungsordnung f√ľr Bauleistungen (VOB) Teil B und betreffend DIN 18299, DIN 18382, DIN 18384, DIN 18385 und DIN 18386 als ¬ďAllgemeine TechnischeVertragsbedingungen f√ľr Bauleistungen (ATV) ¬ď auszugs weise auch Teil C (VOB/B bzw. VOB/C).

 1.2  Zum Angebot des Werkunternehmers geh√∂rige Unterlagen wie Abbildungen, Zeichnungen usw. sind nur ann√§hernd als Ma√ü- und Gewichtsgenau anzusehen, es sei denn, die Ma√ü- und Gewichtsgenauigkeit wurde ausdr√ľcklich best√§tigt. An diesen Unterlagen beh√§lt sich der Werkunternehmer Eigentums- und Urheberrecht vor. Sie d√ľrfen ohne Einverst√§ndnis des Werkunternehmers Dritten nicht zug√§nglich gemacht oder auf sonstiger Weise missbr√§uchlich verwendet werden. Wird der Auftrag nicht erteilt, so sind kundenindividuell erstellte Unterlagen unaufgefordert und in allen anderen F√§llen nach Aufforderung unverz√ľglich zur√ľckzusenden.

 

2  Termine

2.1  Der vereinbarte Liefer- oder Fertigstellungstermin ist nur dann verbindlich, wenn die Einhaltung nicht durch Umst√§nde, die der Werksunternehmer nicht zu vertreten hat, unm√∂glich gemacht wird. Als solche Umst√§nde sind auch √Ąnderungen sowie Fehlen von Unterlagen (Baugenehmigung u.a.) Anzusehen, die zur Auftragsdurchf√ľhrung notwendig sind.

2.2  Der Kunde hat in F√§llen des Verzugs (bei der Erstellung von Bauleistungen)  nur dann den Anspruch aus ¬ß 8 Nr. 3 VOB/B, wenn f√ľr Beginn und Fertigstellung eine Zeit nach dem  Kalender schriftlich vereinbart war und der Kunde nach Ablauf dieser Zeit eine angemessene Nachfrist gesetzt und erkl√§rt hat, dass er nach fruchtlosem Ablauf der Frist den Auftrag entziehen wird.


3  Kosten f√ľr die nicht durchgef√ľhrten Auftr√§ge

Da Fehlersuchzeit Arbeitszeit ist, wird  - im Falle, dass keine Gew√§hrleistungsarbeiten  vorliegender entstandene und zu belegende  Aufwand dem Kunden in Rechnung gestellt, wenn ein Auftrag nicht

durchgef√ľhrt werden kann, weil:

3.1  der beanstandete Fehler unter Beachtung der Regeln der Technik nicht festgestellt werden konnte;

3.2  der Kunde den vereinbarten Termin schuldhaft vers√§umt;

3.3  der Auftrag w√§hrend der Durchf√ľhrung zur√ľckgezogen wurde;

3.4  die Empfangsbedingungen bei Nutzung entsprechender Produkte aus dem Bereich Unterhaltungselektronik nicht einwandfrei gegeben sind.


4 Gewährleistung und Haftung

4.1   Die Gew√§hrleistungsfrist f√ľr alle Arbeitsleistungen, Reparaturen  etc., die keine Bauleistungen sind, und f√ľr eingebautes Material betr√§gt 1 Jahr. F√ľr Bauleistungen gelten die als Ganzes vereinbarten Regelungen der VOB/B.

4.2   Bei Vorliegen eines Mangels hat der Kunde dem Werkunternehmer eine angemessene Frist  zur Nacherf√ľllung zu setzen. Der Kunde hat insbesondere daf√ľr Sorge zu tragen, dass der beanstandete Gegenstand zur Untersuchung und Durchf√ľhrung der Nacherf√ľllung dem Werkunternehmer oder dessen Beauftragung zur Verf√ľgung steht.

4.3   Ist der Werkunternehmer zur Nacherf√ľllung verpflichtet, kann er diese nach eigener Wahl durch Beseitigung des Mangels oder durch Neuherstellung des Werkes erbringen.

4.4   Schl√§gt die Nacherf√ľllung fehl, ist der Kunde berechtigt, die Verg√ľtung zu mindern oder vomVertrag zur√ľckzutreten. Der R√ľcktritt ist ausgeschlossen bei Unerheblichkeit der Pflichtverletzung

des Unternehmers oder wenn Gegenstand des Vertrages eine Bauleistung ist.

4.5   Bei einer Verletzung des Lebens des K√∂rpers oder der Gesundheit die auf einer fahrl√§ssigen

Pflichtverletzung des Werkunternehmers oder einer vorsätzlichen oder fahrlässigen Pflichtver-

letzung seines gesetzlichen Vertreters oder Erf√ľllungsgehilfen beruht, haftet der Werkunternehmer nach den gesetzlichen Bestimmungen. Das Gleiche gilt f√ľr sonstige Sch√§den, die auf einer grob fahrl√§ssigen Pflichtverletzung des Werkunternehmers oder auf einer vors√§tzlichen oder grob fahrl√§ssigen Pflichtverletzung seines gesetzlichen Vertreters oder Erf√ľllungsgehilfen beruhen. F√ľr sonstige Sch√§den, die auf die Verletzung wesentlicher Pflichten infolge leichter Fahrl√§ssigkeit des Werkunternehmers, seiner gesetzlichen Vertreter oder Erf√ľllungsgehilfen beruhen, ist die Haftung des Werkunternehmers auf den vorhersehbaren vertragstypischen Schaden bis zu maximal zum doppelten Wert des Auftragsgegenstandes begrenzt. Ausgeschlossen sind Schadenersatzanspr√ľche f√ľr sonstige Sch√§den bei der Verletzung von Nebenpflichten im Falle leichter Fahrl√§ssigkeit. Der Werkunternehmer haftet nicht f√ľr sonstige Sch√§den aus Verzug, die auf einfacher Fahrl√§ssigkeit beruhen; die gesetzlichen Rechte des Kunden nach Ablauf einer angemessenen Nachfrist bleiben davon unber√ľhrt. Die vorstehenden Haftungsausschl√ľsse und / oder Beschr√§nkungen gelten nicht, sofern der Werkunternehmer einen Mangel arglistig verschwiegen oder eine selbstst√§ndige Garantie f√ľr die Beschaffenheit der Sache √ľbernommen hat. Anspr√ľche des Kunden auf Ersatz vergeblicher Aufwendungen statt des Schadenersatzanspruchs statt der Leistung bleiben unber√ľhrt.

 

5  Erweitertes Pfandrecht des Werkunternehmers an beweglichen Sachen

5.1  Dem Werkunternehmer steht wegen seiner Forderung aus dem Auftrag ein Pfandrecht an dem aufgrund des Auftrags in seinem Besitz gelangten Gegenstand des Kunden zu. Das Pfandrecht kann auch wegen Forderungen aus fr√ľher durchgef√ľhrten Arbeiten, Ersatzteillieferungen und sonstigen Leistungen geltend gemacht werden, soweit sie mit dem Gegenstand im Zusammenhang stehen. F√ľr sonstige Anspr√ľche aus der Gesch√§ftsverbindung gilt das Pfandecht nur, soweit diese unbestritten oder rechtskr√§ftig sind.

5.2  Wird der Gegenstand nicht innerhalb 4 Wochen nach Abholaufforderung abgeholt, kann vom Werkunternehmer mit Ablauf dieser Frist ein angemessenes Lagergeld berechnet werden. Erfolgt nicht sp√§testens 3 Monate nach der Abholaufforderung die Abholung, Entf√§llt die Verpflichtung zur weiteren Aufbewahrung und jede Haftung f√ľr leicht fahrl√§ssige Besch√§digung oder  Untergang. 1 Monat vor Ablauf dieser Frist ist dem Kunden eine Verkaufsandrohung zuzusenden. Der Werkunternehmer ist berechtigt, den Gegenstand nach Ablauf dieser Frist zur Deckung seiner Forderung zum Verkehrswert  zu ver√§u√üern. Ein etwaiger Mehrerl√∂s ist dem Kunden zu erstatten.


6  Eigentumsvorbehalt

Soweit die anl√§sslich von Reparaturen eingef√ľgten Ersatzteile o.√Ą. nicht wesentliche Bestandteile werden, beh√§lt sich der Werkunternehmer das Eigentum an diesen eingebauten Teilen bis zum Ausgleich aller Forderungen des Werkunternehmers aus dem Vertrag vor.

Kommt der Kunde in Zahlungsverzug oder kommt er seinen Verpflichtungen aus dem Eigentumsvorbehalt nicht nach und hat der Werkunternehmer deshalb den R√ľcktritt vom Vertrag erkl√§rt, kann der Werkunternehmer den Gegenstand zum Zweck des Ausbaus der eingef√ľgten Teile herausverlangen. S√§mtliche Kosten der Zur√ľckholung und des Ausbaus tr√§gt der Kunde. Erfolgt die Reparatur beim Kunden, so hat der Kunde dem Werkunternehmer die Gelegenheit zu geben, den Ausbau beim Kunden vorzunehmen. Arbeits- und Wegekosten gehen zu Lasten des Kunden. Gibt der Kunde die Gelegenheit zum Ausbau nicht, gilt Ziffer 6 Abs. 2 S√§tze 1 und 2 entsprechend.

 

II. Verkaufsbedingungen

1  Eigentumsvorbehalt

Die verkauften Gegenst√§nde und Anlagen bleiben Eigentum des Verk√§ufers bis zur Erf√ľllung s√§mtlicher aus diesem Vertrag ihm gegen den Kunden zustehender Anspr√ľche. Der Eigentumsvorbehalt bleibt auch bestehen f√ľr alle Forderungen, die der Verk√§ufer gegen√ľber dem Kunden im Zusammenhang mit dem Kaufgegenstand z.B. aufgrund von Reparaturen oder Ersatzteillieferungen sowie sonstiger Leistung nachtr√§glich erwirbt. Letzteres gilt nicht, wenn die Reparatur durch den Werkunternehmer unzumutbar verz√∂gert wird oder fehlgeschlagen ist. Bis zur Erf√ľllung der vorgenannten Anspr√ľche des Verk√§ufers d√ľrfen die Gegenst√§nde nicht weiter ver√§u√üert, vermietet, verliehen bzw. Verschenkt und auch nicht bei Dritten in Reparatur gegeben werden. Ebenso sind Sicherungs√ľbereignungen und Verpf√§ndung untersagt. Ist der Kunde H√§ndler (Wiederverk√§ufer), so ist ihm die Weiterver√§u√üerung im gew√∂hnlichen Gesch√§ftsgang unter der Vorraussetzung gestattet, dass die Forderungen aus dem Weiterverkauf gegen√ľber seinen Abnehmern oder Dritten einschlie√ülich s√§mtlicher Nebenrechte in H√∂he der Rechnungswerte des Verk√§ufers bereits jetzt an den Verk√§ufer abgetreten werden.

W√§hrend der Dauer des Eigentumsvorbehaltes ist der Kunde zum Besitz und Gebrauch des Kaufgegenstandes berechtigt, solange er seinen Verpflichtungen aus dem Eigentumsvorbehalt nachkommt und sich nicht in Zahlungsverzug befindet. Kommt der Kunde in Zahlungsverzug oder kommt er seinen Verpflichtungen aus dem Eigentumsvorbehalt nicht nach und hat der Verk√§ufer deshalb den R√ľcktritt vom Vertrag erkl√§rt, kann der Verk√§ufer den Kaufgegenstand vom K√§ufer herausverlangen und nach Androhung mit angemessener Frist den Kaufgegenstand unter Verrechnung auf den Kaufpreis durch freih√§ndigen Verkauf bestm√∂glich verwerten. S√§mtliche Kosten der R√ľcknahme und der Verwertung des Kaufgegenstandes tr√§gt der K√§ufer. Bei Zugriffen von Dritten, insbesondere bei Pf√§ndung des Kaufgegenstandes oder bei Aus√ľbung des Unternehmerpfandrechts einer Werkstatt, hat der Kunde dem Verk√§ufer sofort schriftlich Mitteilung zu machen und den Dritten

unverz√ľglich auf den Eigentumsvorbehalt des Verk√§ufers hinzuweisen. Der K√§ufer tr√§gt alle Kosten, die zur Aufgebung des Zugriffs und zu einer Wiederbeschaffung des Kaufgegenstandes aufgewendet werden m√ľssen, soweit sie nicht von Dritten eingezogen werden k√∂nnen. Der K√§ufer hat die Pflicht, den Kaufgegenstand w√§hrend der Dauer des Eigentumsvorbehalts in ordnungsgem√§√üem Zustand zu halten sowie alle vorgesehenen Wartungsarbeiten und erforderlichen Instandsetzungen unverz√ľglich vom Verk√§ufer ausf√ľhren zu lassen. Der Verk√§ufer verpflichtet sich, die ihm zustehenden Sicherungen insoweit freizugeben, als ihr Wert die zu sichernden Forderungen, soweit diese noch nicht beglichen sind, um mehr als 10% √ľbersteigt. 


2  Abnahme und Abnahmeverzug

Nimmt der Kunde den Gegenstand nicht fristgem√§√ü ab, ist der Verk√§ufer berechtigt, ihm eine angemessene Nachfrist zu setzen, nach deren Ablauf anderweitig √ľber den Gegenstand zu verf√ľgen und den Kunden mit angemessenen verl√§ngerter Nachfrist zu beliefern. Unber√ľhrt davon bleiben die Rechte des  Verk√§ufers, nach Nachfristsetzung vom Vertrag zur√ľckzutreten oder Schadenersatz zu verlangen. Im Rahmen einer Schadensersatzforderung kann der Verk√§ufer 20% des vereinbarten Preises ohne Mehrwertsteuer als Entsch√§digung ohne Nachweis fordern, sofern nicht nachweislich kein oder ein wesendlich geringerer Schaden entstanden ist. Die Geltendmachung eines tats√§chlich h√∂heren Schadens bleibt vorbehalten. Der Kunde ist gehalten, Teillieferungen (Vorablieferungen) anzunehmen, soweit dies zumutbar ist.


3  Gew√§hrleistung und Haftung

3.1  M√§ngelanspr√ľche f√ľr alle verkauften neuen Gegenst√§nde verj√§hren in 2 Jahren, bei gebrauchten Gegenst√§nden in 1 Jahr seit Ablieferung der Sache. Offensichtliche M√§ngel m√ľssen innerhalb zwei Wochen nach Ablieferung - bezogen auf die Absendung der Anzeige - gegen√ľber dem Verk√§ufer ger√ľgt  werden, ansonsten ist der Verk√§ufer von der M√§ngelhaftung befreit.

3.2 Ist der Liefergegenstand mangelhaft, so hat der Käufer folgende Rechte:

3.2.1  Der Verk√§ufer ist zur Nacherf√ľllung verpflichtet und wird  diese nach eigener Wahl durch Beseitigung des Mangels oder die Lieferung einer mangelfreien Sache erbringen.

3.2.2  Schl√§gt die Nachbesserung fehl, so ist der K√§ufer berechtigt, vom Vertrag zur√ľckzutreten oder den Kaufpreis zu mindern. Der R√ľcktritt ist ausgeschlossen, wenn die Pflichtverletzung des Verk√§ufers nur unerheblich ist.

3.2.3  Ein Mangel des Liefergegenstandes liegt nicht vor: Bei Fehlern, die durch Besch√§digung, falschen Anschluss oder falsche Bedienung durch den Kunden verursacht werden, bei Sch√§den durch h√∂here Gewalt, z.B. Blitzschlag, bei Fehlern infolge von √úberbeanspruchung mechanischer oder elektromechanischer Teile durch nicht bestimmungsgem√§√üen Gebrauch oder durch Verschmutzung oder au√üergew√∂hnliche, mechanische, chemische  oder atmosph√§rische Einfl√ľsse. Im Bereich der Unterhaltungselektronik (Consumer Electronics) liegt ein Mangel auch dann nicht  vor, wenn die Empfangsqualit√§t durch ung√ľnstige Empfangsbedin gungen oder mangelhafte Antennen oder durch √§u√üere Einfl√ľsse beeintr√§chtigt ist, bei Sch√§den durch vom Kunden eingelegte, ungeeignete oder mangelhafte Batterien.

 

4  Haftung auf Schadensersatz

4.1  Bei einer Verletzung des Lebens, des K√∂rpers oder der Gesundheit, die auf einer fahrl√§ssigen

Pflichtverletzung des Verk√§ufers oder einer vors√§tzlichen oder fahrl√§ssigen Pflichtverletzung seiner gesetzlichen Vertreter oder Erf√ľllungsgehilfen beruht, haftet der Verk√§ufer nach den gesetzlichen Bestimmungen.

4.2  F√ľr sonstige Sch√§den gilt Folgendes:

4.2.1 F√ľr Sch√§den, die auf einer grob fahrl√§ssigen Pflichtverletzung des Verk√§ufers oder auf einer vors√§tzlichen oder grob fahrl√§ssigen Pflichtverletzung seiner gesetzlichen Vertreter oder Erf√ľllungsgehilfen beruhen, haftet der Verk√§ufer nach den gesetzlichen Bestimmungen.

4.2.2 F√ľr Sch√§den, die auf Verletzung wesentlicher Vertragspflichten infolge leichter Fahrl√§ssigkeit des Verk√§ufers seiner gesetzlichen Vertreter oder Erf√ľllungsgehilfen beruhen, ist die Haftung des Verk√§ufers auf den vorhersehbaren vertragstypischen Schaden bis zu maximal zum doppelten Wert des Liefergegenstandes begrenzt.

4.2.3 Schadenersatzanspr√ľche f√ľr sonstige Sch√§den bei der Verletzung von Nebenpflichten oder nicht wesentlichen Pflichten im Falle leichter fahrl√§ssigkeit sind ausgeschlossen.

4.2.4 Schadensersatzanspr√ľche aus Verzug, die auf einfacher Fahrl√§ssigkeit  beruhen, sind  ausgeschlossen; die gesetzlichen  Rechte des K√§ufers nach Ablauf einer angemessenen Nachfrist bleiben unber√ľhrt.

4.3  Die Haftungsausschl√ľsse oder Beschr√§nkungen gelten nicht, sofern der Verk√§ufer einen Mangel arglistig verschwiegen oder eine Garantie f√ľr die Beschaffenheit der Sache √ľbernommen hat.

4.4  Der Anspruch des K√§ufers auf Ersatz vergeblicher Aufwendungen anstelle des Schadenersatzes statt der Leistung bleibt unber√ľhrt.


5  R√ľcktritt

Bei R√ľcktritt sind Verk√§ufer und Kunde verpflichtet, die voneinander empfangenen Leistungen zur√ľckzugew√§hren. F√ľr die √úberlassung des Gebrauchs oder die Benutzung ist deren Wert zu verg√ľten, wobei auf die inzwischen eingetretene Wertminderung des Kaufgegenstandes R√ľcksicht zu nehmen ist.


 

III.  Gemeinsame Bestimmungen f√ľr Leistungen, Reparaturen und Verk√§ufe

1  Preise und Zahlungsbedingungen

1.1  Die Endpreise verstehen sich ab Betriebssitz des Werkunternehmers bzw. Verk√§ufers inkl. Mehrwertsteuer.

1.2  Alle Rechnungsbetr√§ge sind sofort nach Rechnungserteilung in einer Summe Zahlbar. Teilzahlungen bei Verk√§ufen sind nur m√∂glich, wenn sie vorher schriftlich vereinbart wurden.

1.3 Reparaturrechnungen sind bar zu bezahlen. Schecks und Wechsel werden nur zahlungshalber angenommen und nur nach besonderer Vereinbarung.

1.4  F√ľr Leistungen, die im Auftrag nicht enthalten sind oder die von der Leistungsbeschreibung abweichen, kann ein Nachtragsangebot vom Kunden angefordert oder vom Werkunternehmer abgegeben werden. Soweit dies nicht erfolgt, werden diese Leistungen nach Aufma√ü und Zeit berechnet. Hinsichtlich der Anzeige und des Nachweises von Zeitarbeiten gilt bei der Erstellung von Bauleistungen ¬ß 15 Nr. 5 VOB/B.

1.5  Bei Auftr√§gen, deren Ausf√ľhrung √ľber einen Monat andauert, sind je nach Fortschreiten der Arbeiten Abschlagszahlungen in H√∂he von 90% des jeweiligen Wertes der geleisteten Arbeiten zu erbringen. Die Abschlagszahlungen sind vom Werkunternehmer anzufordern und binnen 10 Tagen ab Rechnungsdatum vom Kunden zu leisten


2  Gerichtsstand

F√ľr s√§mtliche gegenw√§rtigen und zuk√ľnftigen Anspr√ľche aus der Gesch√§ftsverbindung mit Kaufleuten einschlie√ülich Wechsel- und Scheckforderungen ist ausschlie√ülicher Gerichtsstand der Sitz des Werkunternehmers bzw. des Verk√§ufers.

Gem√§√ü den Regelungen in den Punkten I, 1.1 und 1.2 der abgedruckten AGB gilt bei der Ausf√ľhrung von Bauleistungen hinsichtlich der Gew√§hrleistung und Haftung ausschlie√ülich ¬ß 13 VOB/B ¬ß 13 Nr. 4 VOB/B hat folgenden Inhalt:

1. Ist f√ľr die Gew√§hrleistung keine Verj√§hrungsfrist im Vertrag vereinbart, so betr√§gt sie f√ľr Bauwerke und Holzerkrankungen 2 Jahre, f√ľr Arbeiten an einem Grundst√ľck und die vom Feuer ber√ľhrten Teile von Feuerungsanlagen ein Jahr.

2. Bei maschinellen und elektrotechnisch/elektronischen Anlagen oder Teilen davon, bei denen die Wartung Einfluss auf die Sicherheit und Funktionsf√§higkeit hat, betr√§gt die Verj√§hrungsfrist f√ľr die Gew√§hrleistungsanspr√ľche abweichend von Abs. 1 ein Jahr, wenn der Auftraggeber sich daf√ľr entschieden hat, dem Auftragnehmer die Wartung f√ľr die Dauer der Verj√§hrungsfrist nicht zu √ľbertragen.

3. Die Frist beginnt mit der Abnahme der gesamten Leistung; nur f√ľr in sich abgeschlossene Teile der Leistung beginnt sie mit der Teilabnahme (¬ß 12 Nr. 2),

 

Stand: Januar 2002


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